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Content-Marketing ist nicht nur ein Marketing-Instrument, sondern die Grundlage für alle anderen Marketing-Instrumente und den Werbeerfolg im Online-Marketing (vgl. Löffler, 2014, S. 26 ff.).

„Im Content-Marketing steht eine Anforderung an die geplanten oder produzierten Inhalte absolut im Mittelpunkt: der Mehrwert. […] Ziel des Content Marketings ist es also, Inhalte zu schaffen, die den User von einer Marke, einem Angebot oder einer Dienstleistung überzeugen.“ (Löffler, 2014, S. 203)

1. Inhalte müssen relevant sein

Die Inhalte müssen in erster Linie vom User „geschätzt und für interessant oder nützlich befunden werden sowie einen eindeutigen Mehrwert bieten“ (Löffler, 2014, S. 204). Das Thema wurde erstmals 1996 von Microsoft-Gründer Bill Gates mit dem Satz „Content is king.“ ins Leben gerufen. Es geht darum, dass Websites Inhalte von hervorragender Qualität enthalten müssen, damit sie für den User attraktiv sind.

2. Schaffe einen Mehrwert – nicht das Produkt steht im Mittelpunkt, sondern der Kunde

Nicht das Produkt soll im Mittelpunkt stehen, sondern die Geschichten rund um das Produkt. Der User muss das Gefühl haben, dass sich seine Meinung, Ideen, Interessen und Bedürfnisse auf der Website wiederfinden.

3. Lerne vom Kunden und lerne ihn kennen

Wenn man weiß, wer der Kunde bzw. die Kundin ist und was er/sie wünscht, kann man ihn/sie besser betreuen. Praktikable Möglichkeiten: Web-Analyse, Besucherstatistiken, … . Eine Kundenanalyse ist einer der Ausgangspunkte eines jeden Marketings.

4. Gib deinen Usern Möglichkeiten, Content zu erstellen

Ist eine Diskussions- und Content-Angebots-Basis geschaffen, kann man den User dazu motivieren, eigenen Content zu erstellen.

5. Erstelle Mitmach-Content

Das ist der „Mitmach-Content“ – über Umfragen, Gewinnspiele oder Teilen anderer Blog-Beiträge kann man den User zum Mitmachen auf der jeweiligen Plattform motivieren. Das dazugehörige Marketinginstrument wäre das Engagement-Marketing.

6. Verbreite deinen Inhalt auf anderen Plattformen

Content Seeding meint das Verbreiten der eigenen Inhalte und Marken auf externen Websites, Social-Media-Plattformen und in anderen Online-Medien, zu denen bereits (inhaltlicher) Kontakt besteht. Dies führt nicht nur zur Verbreitung des Contents, sondern zu einem kontinuierlichen Aufbau von Backlinks in hoher Qualität, was wiederum für SEO wichtig ist. (vgl. Löffler, 2014, S. 294)

7. Erfinde nicht alles neu

Man muss nicht alles neu erfinden – Content Curation meint das Kuratieren (im Sinne von Betreuen, Organisieren) von relevantem, bestehendem Content anderer Anbieter. (vgl. Löffler, 2014, S. 305 f.)

„Anstatt immer mehr Inhalte selbst zu erstellen, nutzen Unternehmen Inhalte Dritter wie Bilder und Bewertungen ihrer Produkte, Kommentare, Forenbeiträge, Nutzungsideen, Testberichte oder Artikel aus Fachmedien.“ (Danneberg, k.D.)

Literatur

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