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Das Website Controlling ist gerade im Bereich der NPOs und KMUs ein hilfreiches und günstiges Mittel zur Marketing- als auch Kunden-Analyse ist, das im Sinne des Closed-Loop-Prinzips zur Weiterentwicklung der Website notwendig ist. Google Analytics ist eines der meist verbreiteten und kostenloses Analyse Tool.

1. Datenschutz beachten

Wird ein Analyse-Tool eingesetzt, muss man den User darüber in Kenntnis setzen. Es gibt vorgefertigte Texte, die man im Impressum oder in den AGBs anführen muss. Eine solche Vorlage findet man bspw. auf der Homepage „Datenschutzbeauftragter Info“. Die Datenschutzrichtlinien richten sich immer nach dem Serverstandort.

2. Ablauf der Web-Analyse

Mit einem Google Account kann man sich bei Google Analytics anmelden und die gewünschte Website im Dashboard hinzufügen – dieser Dienst ist kostenlos.

Man bekommt eine Tracking-ID, die wiederum auf der gewünschten Website eingefügt werden muss, damit keine fremden Websites analysiert werden können. Ab diesem Zeitpunkt werden die Daten aufgezeichnet.

Das sind die vom Logfile erhaltenen Informationen zur IP-Adresse des verwendeten Endgerätes, das Datum und die Uhrzeit der Anfrage, angeforderte Dateien, die URL, woher der User kommt (Refferer).

3. Kennzahlen lesen, Content bewerten

Refferer

ist die URL, von der die User auf die gewünschte Website kommen (Plattformen, Tourismusverbände, …). Das ist wichtig für die Off-Page-Optimierung, der Betreuung der Influencer und Partner.

Bounce Rate/Absprungrate

ist der Prozentsatz an Usern, der eine Seite verlassen hat, ohne eine Handlung gesetzt zu haben. Hat man auf bestimmten Inhaltsseiten eine hohe Absprungrate, kann das bedeuten, dass der Content für den User nicht relevant ist.

Page-Impressions

sind alle Seitenaufrufe, unabhängig davon, wie oft dieselben User Seiten aufgerufen haben. Davon kann man ableiten, welche Inhalte für den User interessant sind.

Visits

der Website bezeichnen die Anzahl der Einzeluser auf der Seite. Das ist die relevante Zahl, die aussagt, wie viele Personen man erreicht.

Site-Stickiness/Verweildauer

ist die durchschnittliche Dauer der User auf bestimmten Seiten. Längere Verweildauer bedeutet interessante, relevante Inhalte.

Conversion Rate

Dies bezieht sich auf den Status eines Users und sagt aus, wann er die vom Unternehmen vordefinierten Ziele erreicht hat, z. B. Eintragen in einen Newsletter, Kauf eines Produktes.

Diese Rate ist derzeit auf den Alpenvereinshütten-Seiten noch irrelevant, da es selten ein Buchungstool oder einen Newsletter gibt.

4. Den User kennenlernen

Wie schon erwähnt, kann ein Analyse-Tool kleine Unternehmen mit wenig Budget bei der Analyse ihrer Kunden unterstützen. So werden folgende Merkmale über die User erhoben:

  • Demografische Merkmale: Alter, Geschlecht,.. der Online-Zielgruppe
  • Interessen
  • Geografische Merkmale: Länder, Bundesländer
  • Verhalten: neue oder wiederkehrende User
  • Technologie: Browser und Betriebssystem
  • Mobile Endgeräte: wichtig für das responsive Webdesign
    Die Website der Franz-Fischer-Hütte sehen sich beispielsweise 50 % der User über das iPad an.
  • Nutzerfluss: Wie schaut der Aufenthalt des Users auf der Website aus?

 

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