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Jeder kennt den Unterschied zwischen „gutem“ und „schlechtem“ E-Mail-Marketing. Wir erkennen die Fehler: konfuse Betreffzeilen, die fehlende „Call-To-Ation“ oder einfach eine langweilige Nachricht. Um Ihre E-Mail-Performance zu verbessern oder sogar exzellent zu machen, hier die 4 häufigsten Fehler im E-Mail-Marketing.

Schlechte oder zuwenig Infos darüber, was den Leser erwartet.

Der Leser soll vom Eintragen in eine Newsletterliste bis hin zum Erhalt einer Nachricht wissen, was ihn erwartet: Frequenz, Häufigkeit, Inhalt und Zweck der Mails und ev. sogar einen Zeitplan. Im ersten Schritt soll dies bereits beim Eintragen in einen Newsletter in die „Sign up Liste“ geschehen. Wenn Sie können, geben Sie hier Ihrem Leser die Möglichkeit seine inhaltlichen Wünsche und die gewünschte Frequenz der E-Mails selbst einzutragen und später auch zu adaptieren.

Der zweite wichtige Schritt ist die Betreffzeile anzupassen: diese soll den Inhalt des Textkörpers wiedergeben. Viele glauben, dass die „bait-and-switch“-Methode eine gute Strategie sei, Leser dazuzubringen, das Mail zu öffnen. Dieser Versuch, die Öffnungsrate zu erhöhen, ist allerdings vergebens. Die Click-Through-Rates werden sinken und die Unsubscribe-Rate steigen, da der Leser erwartet, dass man ehrlich mit ihm umgeht.

Overuse oder Underuse von Personalisierung

Eine Studie von Marketingsherpa  belegt, dass die Click-through-Rates mit personalisierter Ansprache um 17% höher sind. Wenn Sie die Daten haben, dann sollen sie die Anrede und Grußformel personalisieren. Vermeiden Sie aber Über-Personalisierung bei unvollständigen und oder ungeprüften Daten. Sie wollen sicher keine Kampagne mit dem falschen Namen oder der falschen Anrede starten. In diesem Fall ist es besser, auf die Personalisierung zu verzichten.
Beachten Sie außerdem, wenn nur ein Teil ihrer personalisierten Daten nicht korrekt oder unvollständig in ihr CRM-System eingegeben ist, zieht sich der „Fehler“ durch ihr ganzes zukünftiges One-to-One Marketing.

Fehlende Segmentierungsmöglichkeiten

Heutzutage haben wir Tonnen von Costumer-Daten, die wir für jegliche E-Mail-Listen und zielgerichtete Nachrichten verwenden können – aber nicht immer wird diese Segmentierungsmöglichkeit verwendet. Eine MailChimp Studie fand heraus, dass segmentierte Listen 14,4% höhere Ergebnisse erzielten, 14,5% höhere Öffnungsrate und 14,9% höhere Click-through-Rate als nicht-segmentierte Listen. Marketers, die diese Segmentierungsmöglichkeiten ignorieren oder nicht vollständig nutzen, büßen potentielle Verkaufszahlen ein.
Die Segmentierung nach Personas ist der beste Weg die Relevanz und somit gewünschten Ergebnisse der Emails zu sichern. Kreieren Sie eine Betreffzeile, mit Bildern und Angeboten, die die Emotionen Ihrer Persona treffen. Schreiben Sie z.B. etwas für eine Persona, familienorientierter Mann in den 40ern, so kann das sein: „Schützen Sie die Zukunft Ihrer Familie“.
Sie können Ihre Listen auch danach segmentieren, wo sich die Personen gerade befinden – im Lead oder Sales Process. Integrieren Sie die Calls-to-action und den Inhalt, um Ihre Verbindung zu den Personen zu stärken. Hat sich wer für eine Gratis-Texst-Version eingeschrieben, so fragen Sie nach, wie es ihm damit gehen und

Fehlendes Testen

Halten Sie Ihre E-Mail-Programm “gesund” und lassen Sie es wachsen. Testen Sie jede Variable zu einem eigenen Zeitpunkt: so z.B.  “Von”-Adresse, Betreff-Zeile, Angebot, Nachrichteninhalt, das Timing oder die Call-To-Action. Begrenzen Sie das Testen nicht auf die Email allein, sondern schicken sie z.B. einen Teil Ihrer Liste zu einer neuen Landing-Page. Der Erfolg von Landing-Pages, Mailings und Teaser lässt sich mit A/B-Testing-Werkzeugen einfach analysieren. Ziel ist es, Kampagnen stetig zu optimieren, sowie die Anzahl der Downloads und Klickraten (CTR) kontinuierlich zu steigern.

Quelle:

Hubspot: 4 Common Mistakes Most Email Marketers Make, 11.02.2014

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